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Das Allgemeine Gebetbuch

~ Das Gebetbuch gründet sich auf die klassische Version von 1662

Das Allgemeine Gebetbuch

Archiv des Autors: Bischof Meyer

28. April – Hauskirche

28 Dienstag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Das Kreuz führt mich zum Staunen, Das Lied des Mose und des Lammes., Nach großem Sieg - großer Lobpreis., und zum Dienen.

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Die Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen oder Gedenktagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

At – Exodus 15

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose15

Gebet – Psalm 100

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm102

NT – Matthäus 27,31b-44

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us27%2C31-44

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 15 – Lobgesang nach Rettung und Murren danach

Der Lobgesang des Moses 15,1-19 und der Mirjam 15,20-21.

Nach der wunderbaren Rettungstat Gottes an Israel ist es nur folgerichtig, dass diese Tat Gottes gelobt und gepriesen wird. Siege Gottes sollen besungen werden. Dieses Lied setzt sich aus vier Strophen zusammen. V 1-5 und 6-12 heben am Ende hervor, dass die Bedränger wie Steine versanken- (auch in V. 16). V 11-13 und 14-17 betonen am Ende Gottes Ziel mit seinem Wunder: Israel soll zum Heiligtum und zum Haus Gottes gebracht werden. Auch diese Wohnung hat Gott für sie bereit gestellt. Zusammengefasst wird das geschichtliche Ereignis als Grund für dieses Siegeslied in V 19 zusammengefasst.

Mirijam, die Schwester Moses wird hier als Frau unter die Propheten gezählt, die wichtigen Anteil an der Rettungsaktion mit Mose und Aron hatte (s. d. Micha 6,4). Sie leitet den liturgischen Wechselgesang mit den Frauen, der dann später durch König David, Asaph und Chöre im Hause Gottes noch verfeinert wurde.

Doch was geschah schon drei Tage später? Ein kleines Problem trat auf im Vergleich mit der erlebten Rettungsaktion durch das Meer hindurch zuvor. Durst! Alle Dankbarkeit löst sich sofort in Luft auf. Das Lied des Moses kurz zuvor war bereits vergessen. Das Volk stimmte nun die Ode des Murrens gegenüber Mose ein. Doch Gott lässt sich nicht von den Emotionen seiner Kinder beeindrucken. Er wandelt gnädiglich bitteres Wasser in genießbar süßes um.

V 25-26 – Zum Abschluss erinnert Gott das Volk an die Krankheiten und Plagen in Ägypten als Folge des Ungehorsams der Ägypter. Wird aber Israel in Zukunft den göttlichen Weisungen gehorchen, dann wird Gott ihr Arzt und Heiler, JAHWE RAPHA, sein, wird die Erquickung senden wie bei Elim mit den 12 Wasserquellen

Wir lernen hier, wie wichtig es ist, dass wir als Teil des Volkes Gottes, die Erlösungstat und den Sieg Gottes in Christus beständig besingen. Das Opfer der Lippen soll unser Lobpreis sein. Die Lieder, die hier im Wechselgesang das Volkes Gottes singt, sollen kein Ende finden. Sie werden auch zukünftig im Heiligtum und der Wohnung Gottes durch König David musikalisch veredelt und bis heute in Gottesdiensten und in Ewigkeit gesungen.

Offb 15,3 Sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied zu Ehren des Lammes und sprachen: Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker

Wichtig für Christen ist, dass der Lobpreis Gottes durch unsere Melodie im Herzen (Eph 5,19+20) beständig stattfinden soll, dass Gott Dank gesagt wird in allen Lebenslagen, auch dann, wenn unsere Umstände des Lebens wieder bitter und schwierig werden sollten. Dabei sollen wir gewiss sein, dass Gott wie hier am Ende für uns Quellen und schattige Ruheorte für uns im Sinn hat.


NT – Matthäus 27, 31-44

Kreuzweg und Kreuzigung des leidenden Gerechten

Über die Stationen des Kreuzweges und Begleitung durch andere Menschen, außer durch den Kreuzträger Simon von Kyrene, hören wir nichts von Matthäus. Angekommen an der Schädelstätte beginnt gleich die Kreuzigungsszene.

Die Hinrichtung durch Kreuzigung stammte nicht von den Römern, sondern sie hatten sie von den Persern und Phöniziern übernommen. Dieser grausame Tod, der sich durch Verdursten und oft durch Ersticken ereignete, zog sich oft über Tage hin. Wurden aber die Beine zerbrochen, konnte sich der Gekreuzigte nicht mehr auf den Stützklotz mit seinen Füßen aufstellen und damit nicht mehr atmen.

Auffallend ist hier die Zusammenstellung des Textes. Es finden sich direkte Zitate aus den Psalmen wieder oder Matthäus‘ Berichtsworte, die auf Psalm-Aussagen hinweisen wie: Ps. 96,21+22; 22,8+9 und bewusste Hinweise auf Ps. 22 + 69. Damit will Matthäus, der Schriftgelehrte, wie in seinem gesamten Evangelium darauf hinweisen „damit erfüllt würde, wie gesagt ist durch den Propheten.“ Auch die Kreuzigung und der Tod Jesus ist wie sein ganzes Leben eine einzige Schrifterfüllung. Und gäbe es keine prophetische Aussage, auf die sich die Kreuzigung und der Tod Jesu gründen würde, dann wäre er nur ein normaler Mensch oder sogar einer, wie diese beiden Verbrecher. Doch die Zitate der Schrift, besonders hier in den Psalmen,  sowie die Worte der Spötter: „Ist er Gottes Sohn“ und das Schild mit der Inschrift der Schuld: „König der Juden“, bezeugen die Übereinstimmung, dass hier das Lamm Gottes, der Messias, stirbt und die Schuld der Welt auf sich nimmt. Unter Spott und Hohn erzeigt sich Jesus als der leidende Gerechte nach Jesaja 53, der in dieser Lage ganz Gott vertraut und sich in die Hände seines Vaters begibt und seinen Willen ausführt.

Hier können wir vor dem Kreuz nur stille stehen, andächtig an unser Herz schlagen und sprechen: Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld. Und dann. Ich danke dir, dass du für mich stellvertretend starbst. Das tatst Du für mich. Was tu‘ ich nun, mein Herr, für dich?

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

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27. April – Hauskirche

27 Montag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Gedächtnis, Lebensabschnitt, Neuanfang, Taufe, Taufwasser

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Die Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen oder Gedenktagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

At – Exodus 14

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose14

Gebet – Psalm 100

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm100

NT – Matthäus 27,1-11

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us27%2C1-11

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: – Ex 14 –Durchzug durch das Meer – den Tod

Die wunderbare Rettungstat Gottes für Israel als Abschluss des Auszugs

Nachdem Pharo den Schock des Auszugs überwunden hatte, will er und seine Großen ihn wieder rückgängig machen und schickt sein Heer, um sie zurückzuholen. Das Volk, geängstigt und in äußerster Bedrängnis, erlebt Gottes wundersames Eingreifen durch die Vernichtung der gesamten Heeresmacht. Das Wunder besteht darin, dass das Volk Gottes durch das ausgetrocknete Meer ging, bei ihnen die Wassermassen wie Wände zurückgehalten und so gerettet wurden.

Die Ägypter aber, die ihnen folgten, wurden während der Verfolgung auf dem ausgetrocknetem Meer durch einen Gottesschrecken so geängstigt und verwirrt, dass sie bei ihrer Flucht zurück ans Land von den Wassermassen erschlagen wurden und alle umkamen.

Dieses Wunder Gottes ist eigentlich der Höhepunkt und Abschluss des Auszuges aus Ägypten. Jede neue Generation soll sich dies vergegenwärtigen und selbst zu eigen machen, als wären sie hindurchgezogen und gerettet worden: „Ich selber bin durch das Meer hindurchgegangen, ich selber bin gerettet worden!“

Auf diese Bedeutung weist auch „Das Allgemeine Gebetbuch“ II, S. 24 für die Erwachsenentaufe hin – http://www.rekd.de/index.php?id=19 Auszug aus dem Taufgottesdienst:

Allmächtiger und ewiger Gott! Du hast nach Deiner großen Barmherzigkeit Noah und seine Familie in der Arche gerettet, dass sie nicht im Wasser umkamen. Du hast die Kinder Israel, Dein Volk, unversehrt durch das Rote Meer geführt. Durch diese Geschehnisse hast Du die heilige Taufe vorgebildet.

Neutestamentlich wird das Hindurchziehen durch das Tote Meer mit der Taufe des Christen verglichen: Eure Väter sind alle durchs Meer gegangen und auf Mose getauft worden durch Wolke und Meer – 1. Kor 10,1+2.

Durch das Meer hindurchgegangen zu sein bedeutet: Durch das Gericht Gottes hindurchgegangen zu sein und das alte Leben hinter sich zu lassen. Ägyptens Heer  fand den Tod, Israel als Volk wurde jedoch durch diese Taufe gerettet.

Röm 6,3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.

Die Taufe auf Christus hat die gleiche Bedeutung. Mit der Taufe auf Christus geschieht zeichenhaft das Gleiche. Sie führt den Christen mit Christus in den Tod und lässt ihn zum neuen Leben auferstehen, dann aber nicht Mose, sondern Christus nachfolgen.

Bist Du getauft? Hast Du Deine Taufe so innerlich verwirklicht, angenommen, dass Du das alte Leben der Ichsucht und Eigenbestimmung mit Christus ins Grab gegeben hast? Bist Du danach mit Ihm in der Nachfolge zum neuen Leben auferstanden? War die Taufe so ein radikaler Abschluss, wie es beim Volk Israel sein sollte? Bete, bekenne und lebe: Ich bin auf Christus getauft.

NT – Matthäus 27, 1-11

Schuld und Bewältigung der Schuld

Die Hohenpriester und die Ältesten laden sich Schuld auf, als sie beschließen, Jesus als Unschuldigen zu töten zu wollen. Sie rechtfertigen diese Entscheidung in ihrem Gewissen später damit – als Judas das Blutgeld zurückbringt und sie es nicht mehr zurück in die Tempelkasse legen wollen – dass sie damit einen Friedhofsacker für Fremde kaufen. Damit beruhigen sie ihr Gewissen, vertuschen ihre Schuld und verkaufen ihren Deal der Bevölkerung noch als gutes Werk an Fremden.

Die Schuld des Judas aber, einen Unschuldigen an die Mörderbande des Hohen Rates verraten zu haben, wird von Judas echt bereut und als Unrecht bekannt. Er versucht den Deal sogar rückgängig zu machen, was ihm aber nicht gelingt. Wird Judas deshalb doch in den Himmel kommen? Diese Frage hat auch schon viele Theologen beschäftigt.

Wie aber gehen wir aber mit persönlicher Schuld um? Wie handhaben wir unser Gewissen? Schweigen wir es tot, lassen wir es nicht zur Ruhe kommen, beruhigen wir es, in dem wir eine gute soziale Tat als Ersatz erbringen? Oder gehen wir zu den direkten Betroffenen, bekennen unsere Schuld und Verfehlung und leisten außerdem noch Ersatz für einen materiellen oder seelisch entstandenen Schaden?

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

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25. April- Gedenktag Markus

25 Samstag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Charakter, Erkenntnis, Frucht bringen, Glauben, Wachstum, Wahrheit

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Die Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen oder Gedenktagen. Heute am 25. April ist der Gedenktag des Evangelisten MARKUS.

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

Epistellesung: 2. Petrus 1,3-8

Gebet – Psalm 67

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm67

Evangelium Johannes 15,1-11

Johannes in Kapitel 15,1-11


Homilie /Anstöße zu den Lesungen

25. April – Gedenktag des Evangelisten Markus

Hinweise zum Lebensbild und Verehrung in christlichen Kirchen siehe:

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Markus.htm

Dieser Tag in Erinnerung an den Evangelisten Markus wird nicht nur innerhalb Anglikanischer Kirchen gefeiert, sondern auch von vielen anderen, auch orthodoxen Kirchen.

Einen besonderen Hinweis erhalten wir in „Das Allgemeine Gebetbuch“ (AGB) auf der Seite 604 durch das Tagesgebet und die damit verbundenen zwei neutestamentlichen Lesungen.

Tagesgebet:

Allmächtiger Gott! Du hast Deine heilige Kirche mit der himmlischen Lehre Deines Evangelisten Markus unterwiesen. Gib uns Gnade, dass wir uns nicht wie Kinder von jedem Wind einer Lehre bewegen und umher treiben lassen, sondern in der Wahrheit Deines heiligen Evangeliums gegründet bleiben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

Lesunge

n: Psalm: 68; 2. Petr. 1,3-9; Evangelium: Joh 15,1-11

Zu diesem Tagesgebet einige Ausführungen.

Dieses Gebet, in Erinnerung an den Evangelisten Markus, erschien anfangs im ersten anglikanischen Gebetbuch von 1549, das ist das Hauptwerk unseres Reformators Thomas Cramner. Ein Kollektengebet, das sind Sammelgedanken der jeweiligen Schriftlesungen des Tages als Gebet an Gott mit Bitten dargestellt. Heute beobachten wir im Vergleich mit ähnlichen Gebeten der anderen Evangelisten, z.B. bei Matthäus und Lukas, dass dort die Betonungen auf deren Berufung, während hier bei Markus oder Johannes sie auf ihrer Lehre liegen.

Heute bei Markus liegt die Betonung auf: Gib uns Gnade, dass wir uns nicht wie Kinder von jedem Wind einer Lehre bewegen und umher treiben lassen, sondern in der Wahrheit Deines heiligen Evangeliums gegründet bleiben

Wie geschieht das bei Markus, dass unser Glaube in der Wahrheit durch sein Evangelium gegründet wird? Markus wird nicht nur als Begleiter des Paulus und Barnabas bezeichnet, sondern in frühen Dokumenten als Dolmetscher des Petrus (in Rom), der alles im Evangelium genau wiedergegeben hat. Petrus selbst gibt in seinem Brief genaue Auskunft. Markus wurde durch die kompakte und detaillierte Sprachformulierungen als Übersetzer des Petrus sehr geprägt und gibt die Wahrheit des Petrus, ganz aus der Nähe des Herrn, weiter. Markus bringt pointiert wichtige Einzelheiten, die bei den anderen Evangelisten fehlen. Er beginnt mit dem Evangelium (Mr 1,1 Anfang des Evangeliums von Jesus Christus: Gottes Sohn.) verwurzelt es kurz und knapp im Alten Testament bei den Propheten (V. 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja), bezieht es allein auf Jesus Christus, macht unsichtbar im gleichen Vers einen «Doppelpunkt» und beschreibt seine These, dass Jesus der «Sohn Gottes» ist.

Dieses beweist er anhand seiner logischen Aneinanderreihung der Handlungen und Lehren Jesu bis zum Ende und macht sie fest an der Aussage des römischen Hauptmanns (15,39): Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen, oder den kurzen Auferstehungsbegebenheiten (Kap 16) in dem er den Herold seiner «griechisch-römischen Biografie» als den Protagonisten, den Helden, anpreist und ihm allein, dem Auferstandenen und noch Wirkenden nachzufolgen, an ihn  allein zu glauben. Das ist ein wahrer Evangelist mit biblischer Evangelisation, der auf dieser Grundlage aufruft, sich Jesus anzuschließen.

Die Gründung unseres Glaubens geschieht also durch das Evangelium von Markus. Die Gründung allein in der Wahrheit ist die Vorrausetzung für das Wachstum des Glaubens, nicht irgendwelche interessanten christlichen Geschichten oder geistlichen Erfahrungen von Menschen und bewegenden Evangelisten. Über die Fortsetzung und das Wachstum im Glauben spricht nun der heute angegebene Text des Evangelisten Johannes in Kapitel 15,1-11. Dies geschieht durch das Wachsen in der Gnade — «gib uns Gnade» — und durch die erfahrungsmäßige Erkenntnis in der Wahrheit im Leben. Es geht darum, in der Erkenntnis unseres Herrn und Retters zu wachsen. Dies wird nun durch die Allegorie des Weinstocks und der Reben bei Johannes dargestellt. Kein anderer Evangelist beschreibt so dieses Geheimnis, wachsend am Weinstock zu bleiben. Doch Markus beschreibt das Reifen der Saat von ihrer Grundlegung in der Erde bis zur Vollendung des Glaubens und der Entfaltung in der Ernte hier in Markus 4,26-28 so: Es ist ein Wachstum unter der Erde, unsichtbar, und darauf folgt das Wachstum über der Erde, sichtbar.

Markus und Johannes beschreiben im Evangelium dieses Wachstum im Glauben. Wir beobachten auch, dass wahrscheinlich eine Verbindung zwischen der Lehre des Petrus und seines Dolmetschers Markus bestand. Dies erkennen wir im Vergleich bei 2. Petrus 1,5-8. Die Lehre vom langsamen und allmählichen Prozess, durch den der Same des Wortes Gottes im Boden aufgeht, hat eine große Bedeutung. Der Boden wird mit dem Herz verglichen, bis es durch Gnade endlich „Frucht zur Heiligkeit und am Ende ewiges Leben“ bringt. Markus, der Evangelist (geleitet durch Petrus) spricht hier in Kurzform über die Gründung des Glaubens in der Wahrheit, aber der Apostel Petrus, der Markus deutlich als seinen Sohn im Glauben bezeichnet[1], beschreibt weiterführend in seinen Briefen über das Wachstum im Glauben als ein Prozess, der sich in der Charakterveränderung des Christen durch die Erkenntnis Christ ereignet.

Heute werden wir im Gedenken an den Evangelisten Markus (und Petrus) daran erinnert, im Evangelium unseres Herrn Christus verwurzelt zu bleiben und durch die Briefe der Apostel das Evangelium in unserem Leben entfalten zu lassen. Und dies durch immer tiefere Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

Gebetsteil

Tagesgebet Evangelist Markus

Allmächtiger Gott! Du hast Deine heilige Kirche mit der himmlischen Lehre Deines Evangelisten Markus unterwiesen. Gib uns Gnade, dass wir uns nicht wie Kinder von jedem Wind einer Lehre bewegen und umher treiben lassen, sondern in der Wahrheit Deines heiligen Evangeliums gegründet bleiben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.


[1] 1.Petrus 5,13 Es grüßt euch aus Babylon (Rom) die Gemeinde, die mit euch auserwählt ist, und mein Sohn Markus.

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24. April – Hauskirche

24 Freitag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Nacht der Erinnerung, Nacht der Stärkung - Jesus, Nacht der Verleugnung - Petrus, Nachtwache Israels.

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 12,28-51

https://www.bibleserver.com/EU/ 2Mose12

Gebet – Psalm 96

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm97

NT – Lesung: Matthäus 26,57-68

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C69-75


Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 12,28-51 – DIE NACHT DER NÄCHTE ZUR ERINNERUNG

Ein Volk in gottesdienstlicher Nachtwache bereitet sich vor, den Willen Gottes vollkommen zu tun, aus dem Land ihrer Sklaverei auszuziehen und Gott allein zu dienen.

Es ist eine Nacht, in der alle Menschen stille warten, beten und feiern. Diese Nacht wird zur Nacht der Entscheidung. Es ist Gottes Nacht und auch die seines Volkes. Es ist eine Nacht der stillen Vorfreude für die Seinen und eine Nacht der Tränen und des Trauerns für die Ägypter. Die einen nehmen Teil an der Verheißung Abrahams, die anderen trifft der Schmerz des Todes.

In dieser Nacht ist Pharao endlich für immer gewillt, alle Forderungen Gottes vollgültig zu erfüllen und das Volk Gottes mit Kind und Kegel, mit allem Besitz und Tieren, zum feierlichen Dienst für Gott ins verheißene Land ziehen zu lassen. Diesmal bittet er nicht nur, dass er selbst verschont bleibe und die Plagen für ihn aufhören solle, sondern zum Abschluss bittet er für sich um den Segen Gottes, jetzt durch Mose und Aaron. Damit gibt er zu erkennen, dass er den Kampf gegen Gott verloren hat und der Hebräergott der Sieger ist. Mose, wie schon einst der alte Jakob, spendet den Segen. Der anerkannt Höhere segnet den Niedrigeren.

Der Segen aller Ägypter an das nun ausziehende Volk Israel besteht aber darin, dass es dieses mit kostbaren Geschenken für deren Zukunft unterstützt. Dies wird zwar als Raub bezeichnet V36, ist aber als freiwillige Unterstützung und Abfindung für die Zeit der Sklaverei anzusehen. Ähnliche Unterstützung erhält das Volk Israel Jahrhunderte später, als es aus der zweiten Gefangenschaft, aus Babylon, unter Esra und Nehemia nach Jerusalem zurückkehrt.

Zur nächtlichen Vigil, der liturgische Nachtwache am Vortag des Auszugs, ist zu bemerken, dass nicht alle Menschen, die sich im Volk Gottes aufhalten, zur Passafeier eingeladen sind und teilnehmen dürfen. Weder Ausländer noch Halbbürger und Lohnarbeiter, also nur israelitische Einheimische, durften am Passamahl teilnehmen.

Die einzige Ausnahme, um zum Volk Gottes auch sakramental und gottesdienstlich zu gehören, war an die Beschneidung gebunden. Durch das Bekenntnis zur Beschneidung und dem Bund Gottes wurden alle völkischen und kulturellen Bedeutungen und Bindungen aufgehoben. Von diesem Zeitpunkt an wurde jeder Fremdling zum Einheimischen. Für ihn galt ab diesem Zeitpunkt die Thora, Gottes Wille, allein. Und mit einer wunderbaren Feststellung, die scheinbar nur hier so deutlich zweimal wiederholt wird, endet diese Vigil des Auszugs: Die Kinder Israel machten es genau so, machten es genau so, wie es der Herr … geboten hatte. An diesem Tag der vollkommenen Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, geschah der Auszug des Volkes Gottes zu ihrem Heil.

Viele Christen kennen keine liturgische Nachtwache vor bedeutenden christlichen Feiertagen, wie z.B. vor Ostern oder auch vor persönlichen Lebensentscheidungen. Dabei ist es wichtig abzuschalten, zur Ruhe zu kommen, sich vor Gott auf einem nächsten Abschnitt des Lebens vorzubereiten und besonders dafür den Willen Gottes zu suchen. Darin ist uns das ältere Bundesvolk besonders als Vorbild mit dieser Geschichte gegeben. Vorbereitung durch das Passahmahl als Ausrichtung und Stärkung für den neuen Lebensabschnitt.

Aber auch das neutestamentliche Volk kennt die Vigil Jesu mit seinen Jüngern. In der Stille hielt er im Obergemach das Passahmahl, bereitete sich hier feierlich und bewusst auf den schweren Gang zum Ölberg und auf Golgatha vor. Er stärkte und bereitete sich für diesen Auszug aus der Welt vor, der zur Erlösung führen sollte. Kennen wir solche persönlichen Nachtwachen? Nehmen wir regelmäßig Teil an diesem Erinnerungs- und Vergegenwärtigungsmahl des Herrn, um immer wieder neu gestärkt zu werden, um unseren Glaubensweg zu gehen?

NT: Matthäus 26,69-75

Versagen in der Nachfolge auf ganzer Linie.

Nachdem Jesus sich zu seiner Herkunft und himmlischen Mission vor dem obersten jüdischen Gericht bekannt hat, auch mit der Konsequenz zum Tode verurteilt zu werden, steht das Bekenntnis des Petrus vollkommen konträr zu Jesu Vorbild. Er, der drei Jahre im Leben und durch Ausbildung seinem Herrn nachgefolgt war, sogar versprochen hatte, sein Leben für den Meister zu opfern, der versagt ganz jämmerlich in dieser Stunde. Sogar dreimal verleugnet er hier seinen Herrn, wie dieser es ihm bereits vorausgesagt hatte. Das er sich sogar verfluchte, zeigt seine große Angst: „Gott möge mich töten, wenn meine Worte nicht wahr sind.“ Doch gerade davor graute es ihm. Das bitterliche Weinen entstand sicherlich dadurch, dass ihn Jesus im Palast des Kaiphas beim dritten Verleugnen anschaute und deshalb sein Gewissen schlug. (Lu 22,61)

Dieser Bericht über das Versagen des Petrus erinnert uns Christen auch an unsere Schwachheit und unser Versagen Jesus zu bekennen. Auch wir versagen, uns durch Bekenntnis in Wort und Tat auf die Seite Jesu zu stellen. Selbst die bekanntesten Männer und Frauen Gottes sind davor nicht geschützt. Wozu wir aber immer wieder durch Jesus aufgefordert werden: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme das Kreuz auf sich. Was bedeutet hier das Verleugnen bei Petrus? Er sagt, er kenne Jesus nicht. Für uns bedeutet dieses dann, dass wir gleichermaßen unseren alten Menschen, unsere alte ichsüchtige Natur gleichermaßen verleugnen und danach bekennen: Ich kenne mich nicht mehr, meine Selbstliebe, mein ichsüchtiges Leben. Ich kenne aber Christus, mein neues Leben. Amen.

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

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23. April – Hauskirche

23 Donnerstag Apr 2020

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Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

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Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 12.1-28

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose12

Gebet – Psalm 96

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm96

NT – Lesung: Matthäus 26,57-68

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C57-68

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 12 – PASSAFEST DES ALTEN BUNDES

Sakramentale Erinnerung und Vergegenwärtigung der Heils-Tat Gottes

Der Auszug aus Ägypten 12,30-15,21 –

 Das Einsetzen des Passahfestes 12,30-28.

Mit der Heilsgeschichte der Erlösung beginnt der religiöse Kalender des alten Bundesvolkes Gottes. Nach 10 Tagen beginnen die Vorbereitungen auf das größte Fest des sich neu etablieren Volkes, das dann am 14. Tag des Monats Nisan mit Feierlichkeiten begann. (Dieser Monat ist heute der 7. Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders). Passa bedeutet für das Volk ein gnädiges Vorrübergehen Gottes an ihren Häusern, deren Türrahmen und Schwellen mit dem Blut des geschlachteten Opferlammes gestrichen wurden. Hier fand kein Gericht statt, keine Erstgeburt starb. Dieses Blut war das Erkennungs- und Bekenntniszeichen der Heilsgemeinde. Weil sie sich zu Gott und dem Opferlamm bekannten, wurden sie verschont. Die bitteren Kräuter sollten an die Bitterkeit der 450jährigen Gefangenschaft erinnern und der Wanderstab und die Sandalen sie an den baldigen Aufbruch zur Wanderschaft vorbereiten. Dieser Tag soll nun für alle Zeiten als Gedenktag und Fest für den Herrn jährlich gefeiert werden. Damit ist das Fest und das gemeinsame Essen ein zu verinnerlichendes Gedächtnismal. Die israelitische Gemeinde soll sich von Generation zu Generation, Kinder und Erwachsene, vorstellen und sich aneignen als wären sie damals selbst aus der Gefangenschaft in die Freiheit gezogen. Verantwortlich für diesen Familiengottesdienst war nicht ein Priester, sondern der Hausvater der Großfamilie. Auch die Kinder gehörten mit dazu, hatten vollen Anteil mit der Heilsgemeinde an diesem Heil.

Das alttestamentliche Passa wird mit Jesus zum neutestamentlichen Passa. Als neutestamentliche Bekenntnisgemeinde sprechen wir: Auch wir haben ein Passalamm, welches ist Christus, das Lamm Gottes, der geopfert ist. 1. Kor 5,7. Er ist das Lamm, von dem Johannes der Täufer sagt: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt. Es ist da Blut dieses unschuldigen Lammes, mit dem wir unsere Herzens- und Lebenstür zieren und schmücken wollen. Es schützt uns vor dem ewigen Gericht und lässt und ausziehen und hinwandern zum ewigen Leben. Es gilt Dir persönlich. Nimmst Du dann auch mit der Bekenntnisgemeinde Christi oft am Gemeinschaftsmahl, dem Mahl des Herrn, teil, Du und Dein ganze Haus? Das ist  doch der zentrale Punkt des christlichen Glaubens. Das Sakrament stärkt, das Wort Gottes erklärt.

NT: Matthäus 26,57-68

Tempelkritik oder Messiasbekenntnis. Welche Anklage zählt?

Der Hohe Rat war einerseits die Tempelhierarchie, andererseits hatten fast alle Mitglieder des Synedriums hohe politische und von Rom abhängige Ämter inne. Von vorneherein ging es nicht um ein rechtsstaatliches Urteil, sondern sie waren alle zusammengekommen, um Jesus zu töten.

Eigentlich war Tempelkritik kein todeswürdiges Verbrechen, aber Jesu angebliche Behauptung, den Tempel abzubrechen und wieder in drei Tagen aufzubauen, war Kritik an der Rangordnung und Führerschaft des Tempels. Dies erregte den Zorn aller. Doch das war nur eine Halbwahrheit. Jesus hatte nach Johannes 2,19 nicht gesagt, dass er den Tempel abrechen wollte. Nur, dass er ihn wieder aufbauen würde. Damit meinte er aber den Tempel seines Leibes, dass er wieder auferstehen würde. Jesus geht jedoch auf diese Falschbehauptung nicht ein und sagt nichts.

Alle Anklage spitzt sich aber zu durch die Messias-Frage des Hohenpriesters. Da kann Jesus nicht schweigen. Denn auch vor Pilatus hatte er schon das gute Bekenntnis bezeugt (1 Tim 6,13; Lukas 23,3)., dass er der Könige der Juden sei. Jesu bekennt hier viel umfassender, dass er der Messias ist, der Menschensohn, der Sohn des Lebendigen Gottes und sitzen und wiederkommen wird zum Gericht. Dieses Bekenntnis allein wird dann zur Grundlage seines Todesurteils gemacht, dem alle zustimmen. Eigentlich war aber ein Messiasanspruch kein Verbrechen bei den Juden, das den Tod verdient hätte. Wohl aber ist das eigentliche Motiv die Tempelkritik, die insgeheime Infragestellung der gesamten Tempelführerschaft. Diese wollten Jesus vor dem Passahfest noch töten und von der Bildfläche verschwinden lassen.

Das gute Bekenntnis, das Jesus vor Pilatus und vor dem Hohen Rat aussprach, ist die Urform aller Bekenntnisse der weiteren Christenheit. Wie das alte Bundesvolk eine Bekenntnisgemeinschaft war, so ist auch das neutestamentliche Bundesvolk eine Bekenntnisgemeinschaft auf der Grundlage des Bekenntnisse Jesu und zu Jesus.

Jesus ist der Christus (Messias), der Gottessohn, der mit Vollmacht zur Rechten Gottes aufgefahren ist und als Richter wiederkommen wird. Auch über Timotheus wird bezeugt, dass er das gute Bekenntnis des Glaubens vor vielen Zeugen bekannt hat (1 Tim 6,12). Weiter ermutigt uns Hebr. 4,14, dass wir festhalten sollen an dem Bekenntnis zu Christus, unserem Hohepriester.

Wenn dies so ist, dann sollen auch wir uns bemühen, das Christusbekenntnis, das Bekenntnis des Timotheus zu Christus und zu unserem Hohenpriester als Bekenntnis über unsere Lippen zu bringen. Wir wollen uns auch warnen lassen, nicht mit in die unsinnige Aussage einiger freier Christen einzustimmen: No Creed but Christ! Kein Bekenntnis, aber Christus.

Denn dies würde Christus und sein Bekenntnis verachten. Wir dürfen und sollten doch zwei der wichtigsten Glaubensbekenntnisse der gesamten Christenheit auswendig kennen und sie im Herzen befestigen: Das Apostolische und das Nicänische Bekenntnis. Beide fassen den wahren christlichen Glauben als Essenz der Heiligen Schrift zusammen, ohne den keiner selig werden kann. Amen-

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 –

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

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22. April – Hauskirche

22 Mittwoch Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Dynastie, Feinde, Finale, Gewaltlosigkeit, lieben, Religion, Schrift, Tod, Verrat

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 11

https://www.bibleserver.com/EU/ Mose112.

Gebet – Psalm 95

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm94

NT – Lesung: Matthäus 26,47-56

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C47-56

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 11 – Das Ende der Plage

Letzte Plage – Tod der Erstgeburt

Ankündigung letzte Plage 11,1-10.

Die letzte Verstockung Pharaos führt über den Tod der Erstgeburt zur Öffnung der Tür zur Freiheit, Erlösung und zum sieghaften Auszug aus Ägypten.

Die Auseinandersetzung mit dem Volk Israel begann in Kapitel 1,22 damit, dass Pharao gebot, alle Söhne dieses Volkes zu töten und in den Nil zu werfen. Aber Mose wurde aus dem Nil gerettet und von der Tochter Pharaos adoptiert. Der mögliche Jugendgefährte Moses, der erstgeborene Sohn des Pharaos, soll nun am Ende dieser Episode sterben. Die Tötung aller Erstgebornen in Ägypten wird der gewaltsame Abschluss einer himmlisch-irdischen Auseinandersetzung sein.

Damit werden auch alle Bedeutungen der Weiterführung der Dynastie, Religion, Politik und Gesellschaft außer Kraft gesetzt. Denn alle, vom Thronfolger bis zum Müllersohn sind dadurch betroffen.

In dieser Konfrontation wird eines deutlich. Gott lässt sich nicht durch die Uneinsichtigkeit Pharaos, seiner Großen, noch durch die Gesellschaft aufhalten, seine Verheißungen und Pläne schließlich doch durchzuführen. Die Nacht des Sterbens als Gericht wird über die Ägypter bald mit der Nacht der Erlösung – der Passahlamm Schlachtung für die Kinder Israels – ineinander übergehen und die Verheißungen Gottes in Gang setzen (Kapitel 12-13). Ja, Gottes Wunder werden in Ägypten noch vermehrt werden. Das Wunder besteht darin, dass das gesamte Volk Israel nun bedrängt werden wird auszuziehen, und dies mit Wohlwollen der Bevölkerung und Mitnahme der irdischen Schätze Ägyptens (Jesaja 66,12 – Reichtum der Völker).

Auch wenn in der Weltgeschichte die Herrscher immer wieder uneinsichtig, eigensinnig und verstockt erscheinen, bedeutet dies nicht, dass Gott hilflos und machtlos ist. Denn Er selbst schafft Kriege, Chaos und Konflikte, an denen Männer und Mächte scheitern und zerbrechen. Beispiele genug finden wir, ob im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, dem Sozialismus-Marxismus, Freiheitsbewegungen, IS Kalifat oder bei Diktatoren und Oligarchen in Ost und West. Haben wir nicht selbst erfahren, wie nach 70 Jahren die Sowjetunion und nach 40 Jahren die ehemalige DDR durch Wunder Gottes beendet wurde und Neues entstand?

Erwarten auch wir in Geduld Gottes Eingreifen in unserem persönlichen Leben, wo es schier aussichtslos erscheint. Auch aus der Corona Krise können Segnungen entstehen, dann wenn unser „Hamster-Rad“ der Hektik zur Ruhe kommen kann.

NT: Matthäus 26,47-56

Jesus lebt den Willen Gottes, die Jünger handeln impulsiv und fliehen.

Jesus befindet sich in der unsichersten und schwierigsten Situation des irdischen Lebens auf dem Ölberg. Das, was er zuvor seinen Nachfolgern gepredigt hatte: Liebe deine Feinde, halte denen die Backe hin, die dich schlagen wollen, soll er praktizieren. Und tatsächlich verzichtet er auf Gewalt und Macht, die er durch Legionen von Engeln hier tatsächlich hätte durchsetzen können (12 Legionen=72.000). Aber er kennt den Willen seines Vaters, um den er zuvor im Garten Gethsemane gebeten hatte. Petrus aber, spontan und unter Impuls – „bewegt / moved“ – aber nicht durch Gott, handelt entgegen der Lehre, nämlich durch Gewaltanwendung mit dem Schwert.

Jesus wiederum begegnet dem Verräter und nennt ihn „Kamerad“ (griech. nicht das übliche Wort wie meistens mit Freund wiedergegeben). Warum sagt er dies trotzdem? Er weiß sich an den Willen des Vaters gebunden, der auch durch die Propheten bereits klar aufgeschrieben worden war (V 54+56). ER hält sich gegenüber den Soldaten gewaltlos. Damit erfüllt Jesus den Willen des Vaters. Doch was tun die Jünger in dieser Situation? Sie fliehen.

Wenn wir den Willen Gottes für uns im Gebet und durch die Schrift erkannt haben, können wir auf physische und verbale Gewalt, auf körperlichen und sprachlichen Druck und Herrschaft gegenüber anderen Verzichten. Das bedeutet sicherlich das Kreuz auf sich zu nehmen und die eigenen Impulse zu verleugnen und zu beerdigen. In solch einer Haltung der Gewaltlosigkeit und Gelassenheit können wir auch ehrlich unserem Feind oder feindlichem Bruder Freund nennen, auch wenn wir dies in Gottes Plan nicht verstehen. Aber Gott weiß, dass uns dies nach seinem Ratschluss zum Besten dienen wird. Werden wir aber wie Petrus impulsiv in unserer seelischen Natur reagieren, wird unsere verbale oder physische Gewaltanwendung am anderen nur Zerstörung und Herzblut hervorrufen. Beten wir um ein Leben nach der Bergpredigt, dass uns Jesus hier selbst vorlebt. Dann brauchen wir uns nicht verstecken.

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 –

Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

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21. April – Hauskirche

21 Dienstag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 10

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose10

Gebet – Psalm 95

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm95

NT – Lesung: Matthäus 26,30-35

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C36-46

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 10 -Das Ende der Plage

Verstockung Pharaos und abschließende Plagen

8. Heuschrecken 10,1-20.

9. Finsternis 10,21-29.

Das Ende naht. Auf dem Weg zum Finale kommen Schrecken über Hungersnot, Tod und Dunkelheit über die Großen und das Volk Ägyptens. Die Hilflosigkeit und Schrecken stehen der Staatsführung ins Gesicht geschrieben. Wird es schließlich zu einem Einlenken kommen?

8. Heuschrecken V. 1-20

Wann sind die Plagen zu Ende und wann kommt das Ende? Doch die Vorgänge setzen sich in gewohnter Weise fort: Mose vor Pharao, neue Verhandlungen, schärfere Plagen kurzfristiges Einlenken, Sündenbekenntnis des Pharao gegenüber Gott und Mose, Stopp der Plagen, Verstockung zu Zurücknahme des Versprechens. Pharao möchte dem Tod entgehen V 17. Im Hintergrund findet der geistliche Kampf auch gegen die ägyptische Gottheit SERAPIS statt, die in frühägyptischer Zeit in Beziehung zu dem Motiv der ISIS stand.

https://www.mein-altaegypten.de/Website/D-Religion-Goetterwelt-Goetter-Serapis.html

Über all diesem steht Gottes Ziel: Dieses einschneidende, geschichtliche Ereignis an den Ägyptern dient dazu, dass es den nachfolgenden Generationen Israels immer wieder in Erinnerung gebracht, verkündigt und neu vergewissert (verinnerlicht) werden soll, wie Gott an den Ägyptern ihnen zu gute gehandelt hat. Es soll zum Sitz in ihrem Leben werden. Der Hebräergott Jahwe ist der immer Mitgehende.

Er will, dass sie aus der ägyptischen Götterwelt ausziehen mit allem was sie sind und haben, mit Kind und Kegel, ihren Familien und ganzem Besitz und mit all diesem Gott dienen, Ihm liturgische Feste feiern, Ihm freudig und unbelastet in der Stille Opfer bringen. Aber, Pharao lässt sie noch nicht ziehen.

9. Finsternis V. 21-29.

Finsternis ist ein Vorbote auf das Ende und eine Beschreibung der Seele Ägyptens. Alle Wunder, Plagen und gesteigerte Naturkatastrophen bewirken in der Staatsführung keine nachhaltigen Veränderungen zum Guten und zum Heil. Durch drei Tage dicke Finsternis in Ägypten wird gegen den Gott RE (RA) hingewiesen, dass dieser als Sonne dargestellte Gott keine Macht besitzt, diese Dunkelheit zu durchdringen. https://www.mein-altaegypten.de/Website/D-Religion-Goetterwelt-Goetter-Re.html

Wir lernen, dass Zeichen und Wunder keine echten Bekehrungen und Veränderungen bei Ungläubigen bewirken. Sie haben dagegen nur Bedeutung für das Heil der Menschen, die an den wahren Gott, den Schöpfer Himmels und der Erde, glauben. Sie sind hier Zeichen für Israel und alle Nachkommen. Doch bei den Ägyptern bewirken sie nur noch härtere Verstockung, bis diese aber doch anerkennen müssen, dass Jahwe mächtiger ist als alle Götter Ägyptens.

NT: Matthäus 26,36-46

In schwierigsten Lebensumständen den Willen des Vaters im Himmel erbitten. Auch wenn die nächsten Jünger versagt und entmutigt sind.

Trotz besonders enger Beziehung zu Jesus versagen Seine Jünger in den Herausforderungen des Lebens erneut. Jesu hat den Willen zur Gemeinschaft, bittet sie, mit ihm den schwierigen Weg zu gehen (V. 38 + 40). Jesus ist enttäuscht, betrübt. Er macht nach seinem zweiten persönlichen Gebet keinen Versuch mehr, seine Jünger aufzuwecken.

Das zentrale Anliegen Jesu bei seinem drei Gebeten an derselben Gebetsstation war doch die dritte Bitte, die wir im Vaterunser immer wieder beten: Dein Wille geschehen.

Jesus stimmt mit letzter Kraft, nach dreimaliger Bitte, dem Willen seines Vaters zu. Er gibt sich selbst als Opfer für die Sünden der Welt.

In dieser Zustimmung und Hingabe wird er Seinen entmutigten Jüngern und uns Christen zum Vorbild. Möchten wir den Willen Gottes immer wieder suchen, darum beten und gläubig, auch wenn es unser Leiden betrifft, damit übereinstimmen.  Amen

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 – Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen!  Amen.

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20. April – Hauskirche

20 Montag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Anstöße, Ärger, Blattern, Hagel, Pest, Verleugnung

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links hier angegeben bitte anklicken . Der Bibeltext ist dann zu lesen auf ERF www.bibleserver.de 

Dies fortlaufenden Lesungen werden an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen unterbrochen. Gesamte Jahreslesung zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 9

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose9

Gebet – Psalm 90

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm20

NT – Lesung: Matthäus 26,30-35

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C30-35

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 9 Wunder vor Pharao und weitere Plagen

4. Hundsfliegen / Läuse 8,16-28 (nicht besprochen)

5. Pest am Vieh 9,1-7; 6. Blattern an Mensch und Vieh 9,8-12

7. Hagel 9,13-35

Nach weiteren schweren Plagen knickt König Pharao langsam ein, gesteht sein Versagen vor Gott, ist aber immer noch nicht bereit Gottes Forderungen zu folgen. Doch Gott kommt zum Ziel.

Pharao scheint im Kapitel zuvor (8) nachzugeben und eine teilweise Religionsfreiheit dem Volk Israel „hier im Lande Opfer zu bringen“ zu versprechen. Die 4. Ungezieferplage richtete sich gegen die Gottheiten SCHU und ISIS. Doch kurz nach seinem Versprechen, zieht er es wieder zurück.

Hier im Kapitel 9 folgen drei aufeinanderfolgende Plagen. Die Viehpest (5. Plage) betrifft aber nur die Ägypter. Sie richtet sich auch gegen den Gott PTAH und seinen heiligen Stier APIS, gegen die Göttin HATHOR (Kuhfrau in Mischgestalt) und andere heilige Tiere der Ägypter. Gottes Fürsorge für sein Nomadenvolk Israels, die Fleisch essen und von diesen Tieren Gott Opfer bringen, liegt darin, dass sie als Einzige im Land Gosen nicht von dieser Viehseuche betroffen werden.

Mit der 6. Plage intensiviert sich das Gericht Gottes und breitet sich auf die Menschen aus. Die Hauterkrankung treffen nun auch die Großen des Pharao und seine Zauberpriester. Diese werden damit ausgeschaltet, werden krank und unrein. Damit treten sie nicht mehr als Mittler und Verhinderer der direkten Mose-Pharao Gespräche auf. Pharao hatte deren Ohnmacht zwar erkannt, hatte sie aber nicht entlassen. Diese Krankheit richtet sich gegen die Gottheit SEKHMET. Auch wird Pharao verhärtet.

Mit der 7. Plage erhält Pharo durch Moses Vorwarnung noch eine Chance für Ägypten. Die angekündigte Schonung betrifft alle, die den Hebräergott fürchten und auf ihn hören. Alle, die gehorchten, ließen Knechte und Vieh im Schutz der Häuser und wurden bewahrt. Die Ungehorsamen aber bestraft. Dies Gericht richtet sich auch an die ägyptische Gottheit GEB. Durch dieses Ereignis erkennt Pharao Gott erstmals als den Mächtigen über ihn selbst an, erkennt und bekennt seine Schuld, aber versündigt sich weiter dadurch, dass er das Volk nicht ziehen lässt.

Wozu dienen die Plagen Gottes? Pharao und sein Volk sollen durch die Gerichte erkennen, dass Er der einzige und wahre Gott Himmels und der Erden ist gegenüber der Vielgötterei, dem Pantheismus der Ägypter. Sie sollen die Erhabenheit, die Werke und Wunder Gottes, sein Wesen und seinen Plan für sie anerkennen.

Weiter soll der Name Jahwes unter allen angrenzenden Völkern bekannt werden, denn diese 10 Gerichte über die polytheistische Götterwelt und nichtigen Götzen kann der angrenzenden Welt nicht verborgen bleiben. So heißt es auch in Römer 10,17

Denn in der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

Gottes Allmacht, Handeln und Wirken an den Regierenden und Großmächten der Welt soll auch heute noch erkannt werden. Was Gott heute in der Geschichte des 21. Jahrhunderts tut, ist nicht nur eine Weltwirtschaftskrise (1929) zu bewirken, sondern auch eine weltweite Corona-Pandemie. Er hat dies durch seinen Ratschluss so bestimmt, dass die Menschen seine Macht und Ihn erkennen, damit sich von ihren nichtigen Götzen, Idolen, egoistischen Ideen und Lebensweisen abwenden. Sein Name soll verkündet werden, damit sie sich zu ihm bekehren.

NT: Matthäus 26,30-35

Auch aus der innigsten Gemeinschaft und herrlichster Anbetung heraus kann es Ärgernisse und Abfall im Jüngerkreis geben. Dagegen hilft auch Petrus Dementi nicht. Alle Jünger sind davon betroffen.

Die Beziehung zwischen Jesus und den Jüngern wird durch das gemeinsame Passamahl am Abend besonders innig gefestigt. Am Ende der Feier wurde das letztem Gebet von ihnen gesprochen oder gesungen: der zweite Teil des Lobgesanges aus Ps. 115-118 (https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm115 ).

Diese Jünger gehören zum engsten Kreis der Herde Christi. Jesus warnt sie jedoch, dass gerade sie durch Ärgernisse diese Gemeinschaft verlassen könnten. Worum geht es hier? Wir wissen worüber sich die Apostel ärgern werden, nämlich über ihren Herrn („an mir“) und zwar in dieser Nacht. Dieser Anstoß oder dieses Ärgernis führt dazu, Jesus zu verleugnen, zu sagen: Ich kenne ihn nicht! Das geschah dann bald beim Eintreffen der Soldaten im Garten Gethsemane durch eigene menschliche Furcht. Alle Apostel verließen dort ihren Hirten trotz vorheriger Beteuerung. Es geht bei dem Abfall jedoch nicht um einen vollkommenen, sondern nur um einen kurzen Abfall. Jesus betete für Petrus und die kleine Herde: „Dass ihr Glaube nicht aufhöre“ Lukas 22,32).

Christen erleben hin und wieder große Wochenend-Treffen der Verkündigung und der Anbetung. Zurückkommend, noch in einem geistlichen Rausch der Erkenntnis und des Lobpreises, erscheinen sie begeistert und felsenfest gegründet zu sein. Doch dann am Montag, im Tal des Lebens und der Zerreißprobe, sollten sie darauf achten, ihren Meister nicht durch konträre Lebensweise zu verleugnen.  Amen.

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 – Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen!  Amen.

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18. April – Hausandacht

18 Samstag Apr 2020

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Schlagwörter

Evangelium, höchste Anbetung, Plagen, Stechmücken, verstocken, zwischen Stühlen

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweis zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen. Gesamte Jahreslesung hier zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.

Schriftteil

AT – Lesung: Exodus / 2. Mo. 8,1-15

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose8

Gebet – Psalm 90

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm90

NT – Lesung: Matthäus 26,6-16

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C6-13

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex  8,1-15 – Wunder vor Pharao und erste Plagen

2. Frösche  (7, 26-29) + 8,1-11;

3. Stechmücken 8,12-15.

Gottes Plagen werden nicht verstanden und steigern sich weiter durch Intensivität bei gleichzeitig abschwächenden Vorwarnungen bis zur letzten Plage. Es werden keine Änderungen bei den Betroffenen erkennbar.

Die zweite Plage betrifft die Frösche. Sie sind nach den Vorstellungen der Ägypter ein Bild des Ur-Lebens, das aus dem Wasser und der Erde hervorgeht. Noch mehr wird damit auch die ägyptische Gottheit Heget bezeichnet. Die Ägypter sollten durch diese ekelige Landplage erkennen, dass der angeblich das Leben hervorbringende Froschgott Heget selbst das Leben der Ägypter bedroht und gefährdet. Doch diese Plage hat der hebräische Gott bewirkt, er hat den Pharo bedroht. Der König lenkt zum Erstaunen diesmal ein, bittet um Erleichterung und verspricht Freiheit. Aber er hält sich nicht an sein Versprechen, als er Luft bekommen hatte und verstockte wieder sein Herz.

Die dritte Plage hat mit Stechmücken zu tun.

Nun trifft die dritte Plage ein. Wir beobachten vor der ersten Plage eine Vorwarnung am Nil, dann eine im Palast des Pharaos, aber die dritte hier geschieht ohne jegliche Vorwarnung. Ein ahnlicher Ablauf geschieht auch bei der sechsten und neunten Plage. Gott ruft geduldig zwei oder dreimal, wie es schon bei Hiob heißt (33,22), dann aber handelt er. Diese kleinen Stechmücken könnten auch winzige Läuse sein, die selbst die ägyptischen Priester befallen. Damit werden sie unrein. Diese Stechmücken symbolisieren auch die Götter Hathor und Nut. Somit ist diese Plage auch gegen diese ägyptische Gottheiten gerichtet. Wie reagiert nun Pharao? Sein Herz bleibt weiterhin verstockt, obwohl seine Priester erkennen und ihm deutlich sagen: Das ist der Finger Gottes.

Pharao wird uns als unbeugsamer Gottkönig dargestellt, der in der Schule des Jahwe-Gottes keinerlei Autorität anerkennt. Nur wenn er selbst hart betroffen wird, lenkt er kurzfristig ein, er ändert aber gleich sein Versprechen, sobald es im besser geht. So geht es auch mit vielen selbstbestimmten Menschen, die in äußerst schwierigen Umständen kurz ein Stoßgebet aussprechen, aber sobald es ihnen besser geht, Gott wieder einen guten Mann sein lassen und weiter in atheistischen Lebensweise fortschreiten.

NT: Matthäus 26,1-5

Das Evangelium zwischen zwei Stühlen. Am Ende strahlt es durch Zerbrochen-Sein vorbildhaft in schönster Anbetung auf.

Der Ort, wo dieses besondere Ereignis geschah, war in Bethanien, wo Jesu Bekannte, Maria und Martha und der von ihm auferweckte Lazarus wohnten. Diesmal treffen sie sich nicht bei den Schwestern, sondern in einem Haus des Simon, den Jesus wahrscheinlich geheilt hatte. Simon gibt hier aus Dankbarkeit ein Liebesmahl für Jesus und seine Gäste. Maria, die einst still zu den Füßen Jesu saß, hatte die vielleicht unbewusste Eingebung, eine noch größere Liebestat an Jesus zu vollbringen. Jesus als Zentrum des Evangeliums soll von beiden bedacht werden. Beides ist als ein Akt der Dankbarkeit und der Anbetung.

Eingebettet ist dieses besondere Liebesereignis zwischen der tödlichen Entscheidung des Hohenpriesters Kaiphas und der Schriftgelehrten, Jesus noch vor dem Passafest umzubringen, und Judas‘ hinterlistigen, eigensüchtigen Plan, Jesus für einen Monatsverdienst an die jüdische Herrscherklasse zu verraten. Judas hatte von diesem Plan erfahren und wollte ihn für sich finanziell auszunutzen.

Jesus weiß um diese beiden Strategien, die aufeinander zu arbeiten. Als Maria die teure ägyptische Marmorflasche nimmt, gefüllt mit köstlichen ätherischen Ölen, und Jesu Kopf (bei Matthäus und Markus) und Füße (bei Johannes) übergießt und salbt, da entsteht Unwillen unter der Apostelschar. Judas, der Kassenführer für alle Spenden, die für Jesu Dienst und Unterhalt eingingen, heute heuchlerisch die gute Gewohnheit der Passafestbesucher provozierend in den Raum gestellt, Almosen für die Witwen und Weisen zu geben. Und diese Vergeudung an Jesus, einen Jahresverdienst über Kopf und Füße zu gießen, das wäre doch eine höchst unnütze Verschwendung. Wir wissen aber nach der Schrift, das Judas ein Dieb war und die Gemeinschaftskasse missbrauchte. Judas, wahrscheinlich aufgebracht, nicht den Jahresverdienst in seine Kasse zu bekommen, verlässt Jesus und die Jüngergemeinschaft, um für einen Monatsverdienst und Sklavenwert Jesu geheimen Aufenthaltsort zur Festnahme an den Hohenpriester zu verraten. Jesus sitzt eingeklemmt zwischen Kaiphas und Judas. Er und das Evangelium sind eingezwängt zwischen Mordplänen und Verrat. Und mittendrin die höchste Entfaltung eines Werks der Liebe. Maria und Martha bereiten das Liebesmahl für Simon und Jesus vor, Maria als Höhepunkt salbt Jesus für den bald bevorstehenden Tod. Solch ein Werk der Salbung von Toten im Judentum zählt auch wie Almosen zu den guten Werken. Dieses Liebeswerk vor dem dunklen Hintergrund der beiden Gestalten Kaiphas und Judas lässt das Evangelium mit seinen wunderschönen Früchten erstrahlen. Dieses Liebeswerk ist die rechte Antwort auf das bevorstehende Passahfest V2 und Jesu Kreuzigung. Es bestätigt auch Jesu Rede über das Weltgericht, Kap. 25,35+36, dass der Maßstab dort das TUN barmherziger Liebe ist, und weiter ist dieses Werk ein Ausdruck wirklicher Anbetung. Es gibt noch etwas Höheres als jedes Liebesmahl und irdischen Tischdienst. Und dies ist Anbetung Jesus, symbolisch dargestellt durch den Wert der zerbrochenen Alabaster Flasche.

Sind wir bereit, unser Wichtigstes und Wertvollstes Jesus zu übereignen, uns selbst mit dem, was wir sind und haben, wie eine Alabasterflasche zerbrechen zu lassen? Und damit auch unsere Narde, unseren Wohlgeruch, über den wahren Leib Jesus – von Kopf bis Fuß – über sein Leben und Wirken auszugießen? Wir haben ein Vorbild hier in Maria. Das Evangelium darf und soll mit solch einer anbetenden Darstellung im Gedenken an Maria verkündigt werden. Es wurde als Bestätigung sogar ins Neue Testament aufgenommen. Amen.

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 – Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen!  Amen.

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17. April – Hauskirche

17 Freitag Apr 2020

Posted by Bischof Meyer in Hauskirche

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Schlagwörter

Blut, Kreuzigung, Lebensexistenz, Passahlamm, Pharao, Schlangen, Staatsgötter, Stab, Weltenrichter

Familien- oder Hausandacht am Morgen

Hinweise zur Morgenandacht – Kurzfassung

Zur entsprechenden Zeit wird zur Andacht zusammengerufen. Ein kurzer Abschnitt wird aus der Heiligen Schrift gelesen. Das Familienoberhaupt oder ein anderes Mitglied der Familie beginnt die Morgen- oder Abendandacht mit der Familie oder anderen Anwesenden. Zu Beginn wird das Vaterunser gebetet, zu dem alle knien.

Hinweis zu den Lesungen:  Die Bibeltexte in unserem Gebetbuch stammen aus der Einheitsübersetzung; die Psalmtexte folgen dem Luthertext. Links anklicken – zu lesen auf dem ERF Bibleserver.de 

Dies Lesungen werden unterbrochen, an Sonntagen und anderen kirchlichen Feiertagen.

Die gesamte Jahreslese (Abend und Morgen in chronologisch-geschichtlicher Ordnung zum Download: http://www.rekd.de/tl_files/rekd/downloads/Lektionar.pdf

Eingangsgebet

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.


Schriftteil

AT – Lesung: Exodus 7 / 2. Mose 7

https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose7

Gebet – Psalm 89,39-52

https://www.bibleserver.com/EU/Psalm89%2C39-52

NT – Lesung: Matthäus 26,1-5

https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C1-5

Homilie /Anstöße zu den Lesungen

AT: Ex 7 – Wunder vor Pharao und Beginn der Plagen

ÜBERBLICK – heutiger Text in Kap 7

Das siebente Herrenwort der Berufung 7,1-7.

Das zweite Auftreten Moses und Aarons vor Pharao 7,8-12,29

Heute: Die erste Wunderbeweisung (Verwandlung des Stabs in die Schlange), vergeblich 7,8-13.

Die 10 Plagen werden nachfolgend in Kapitel 7,14-12,29 entfaltet

1.Wasser in Blut 7,14-25. –2. (Frösche 7, 26-29  mit  8,1-15 siehe nächster Tag)

Göttliche Symbole stehen gegen staatliche Göttersymbole. Gott scheut keine Konfrontation mit einem der mächtigsten Herrscher der Welt: Ägypten. Die Weisheit der Welt wird durch die Weisheit des „Holzes“ Gottes bedrängt, bedroht und vor Entscheidungen gestellt.

Die ersten sieben Verse leiten von der letzten Berufungsgeschichte über in die Verhandlungen Moses mit Pharao. Diese werden sich dann bis in Kapitel 10 fortziehen. Nach jeder Verhandlung Moses und Aarons beginnt eine neue Plage.

Gottes Ziel dabei ist, sich als der Herr über Ägypten und der gesamten Welt zu offenbaren und sein Volk nach ewigem Plan (Vorherbestimmung) aus der Gefangenschaft Ägyptens, des Pharaos und der Priesterschaft und der Vielgötterei zu befreien.

Wir werden in den nächsten Kapiteln erkennen, dass jede einzelne Plage auch gleichzeitig eine ägyptische Gottheit betrifft, diese bloßstellt und besiegt. Das Schlangensymbol diente zu allererst als Beschützerin des Pharaos und der entsprechenden Götter Ägyptens. Deshalb konfrontiert Mose gleich zu Beginn den Pharao mit diesem Zeichen. Aarons Stab (Holz) wird zur Schlange und frisst die Schlangen der Götzenpriester auf. Gott JAHWE demonstriert hier durch seine Diener von Anfang bis zum Ende seine Überlegenheit über Pharao, Zauberer (Priester) und seine Vielgötterei.

Pharao leistet aber immer weiter Widerstand gegen Gottes Plan. Hin und wieder gibt er kurzfristig gezwungenermaßen nach. Kurz danach ändert er wieder seine Entscheidung, schreitet trotz besseren Wissens, wie ein Narr, auf sein verderbliches Ende zu.

Hier wird uns nun die erste Plage dargestellt: Blut in allen Gewässern. Der Nil – die Schlange durch Ägypten – war die Lebensader und Lebensgrundlage der damaligen ägyptischen Gesellschaft. Alles Wasser wurde zu Blut verwandelt V 20. Mit dieser ersten Plage wird besonders die ägyptische Gottheit „Hapi“ bloßgestellt. Blut ist Leben, aber hier, wo es kein reines Wasser mehr gibt, beginnt das Sterben. Dieses zieht sich dann bis zur zehnten Plage hindurch, wenn das große Sterben in den Häusern der Ägypter und des Pharao beginnt. Dieses Gericht gegen den ägyptischen Gott dauert sieben Tage. Wie aber reagiert Pharao darauf? Er verhärtet sich V. 22, er nahm diese Botschaft nicht zu Herzen.

(Die restlichen Verse 26-29 werden zusammen mit der 2.-4. Plage in Kapitel 8 behandelt).

Gott sendet auch heute noch seine himmlischen Plagen, anders als damals, aber doch gegen die Götzen und Halbgötter dieser Welt. Er nimmt den Menschen die Freiheit (wir bleiben Zuhause), er bedroht die Gesundheit durch ein gefährliches Virus, lässt die Lebensader, die Wirtschaft vieler Länder für eine Vollzeit stille stehen („7 Tage“). Er ruft zum Nachdenken und zum Umdenken auf. Blut ist Leben. Was brauchen wir wirklich zum Leben? Ferne Reisen, virtuelle Zerstreuung, tägliche Hektik? Oder konzentrieren wir uns zuerst auf das göttliche Leben? „Ich bin der Weg, die Wahrheit das Leben, niemand kommt zum Vater (und ewigen Leben) denn durch mich.“

NT: Matthäus 26,1-5 –

Der Weltenrichter kündigt seinen Kreuzestod an.

Die Reden Jesu (besonders K. 24+25) gegen mit diesen kurzen Versen zu Ende. Zuvor hatte Jesus von seinem Kommen als Richter gesprochen. Dies hatten seine Jünger wahrscheinlich verstanden und begrüßt. Jetzt aber redet er über seine in zwei Tagen beginnende schwere Leidenszeit. Dieses können sie jedoch nur schwer begreifen. Der königliche Weltenrichter soll gekreuzigt werden? Sein Tod ist einerseits göttliche Vorherbestimmung, andererseits geschieht sie auf hinterlistiges Treiben des Hohenpriesters Kaiphas mit dem Hohen Rat. Sein langes Amt hielt er inne von 18-36 n. Chr., besonders gestützt durch gute Beziehungen zu Rom und König Herodes. Jesus gibt sich hier bereitwillig als das Passalamm hin, das der Welt Sünde trägt. Er wird zum Passaopfer für viele, nicht aber für Herodes und Kaiphas.

Kürzlich gedachten wir Christen noch an den Tod Jesu am „Holz“ des Kreuzes in der Stille. Dann einige Tage danach feierten wir Zuhause oder durch Online-Treffen oder Fernsehgottesdienste Christi herrliche Auferstehung. Er wird nach seiner Verheißung wiederkommen als Weltenrichter. Sind wir dazu bereit? Wir können uns aber nur freuen und uns auf sein Kommen vorbereiten, wenn wir ihn als das für uns gestorbene Passahopfer anerkennen und an ihn glauben. Er starb für alle Welt, aber gültig ist dieses stellvertretende Opfer nur für VIELE, die an ihn glauben. Amen.

Gebetsteil

Gebet um Gnade

Herr, unser Gott, allmächtiger und ewiger Vater. Du hast uns sicher den Anfang dieses Tages erleben lassen. Beschütze uns heute mit Deiner mächtigen Kraft und gib, dass wir in keine Sünde fallen, noch in irgendeine Gefahr geraten, sondern dass all unser Verhalten unter Deiner Leitung steht und Dir wohl gefällt. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.  Amen.

An dieser Stelle kann jedes andere Gebet gesprochen werden. Hier können persönliche Gebete folgen, danach folgt der Segen.

Segen – 2. Kor 13,13 – Alle sprechen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen!  Amen.

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